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Schmudlach informiert zum Thema Reifen:

Alpin-Symbol jetzt Winterreifen-Standard

20.11.2017

Seit Juni 2017 gelten verschärfte Regeln für die Winterreifenpflicht. Ein Qualitätssiegel zeigt, dass Winterreifen nach einheitlichen und strengen Kriterien geprüft werden. Foto: ProMotor/Michelin
Die einen lassen ihre eingelagerten Winterreifen im Oktober aufziehen, die anderen kaufen sie dan erst. Was viele nicht wissen: Seit Juni 2017 gelten verschärfte Regeln für die Winterreifenpflicht. 
Ein Qualitätssiegel sorgt nun erstmals dafür, dass Winterreifen, dass Winterreifen nach einheitlichen und strengen Kriterien geprüft werden. Keine Panik: Es gibt Übergangsfristen. 
Das ist neu:

  • Autos dürfen bei winterlichen Verhältnissen nur noch mit Reifen rollen, die das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) auf der Flanke tragen. Dafür müssen Reifenhersteller dem Kraftfahrtbundesamt oder anderen Typgenehmigungsbehörden durch Tests nachweisen, dass die Winter- oder Ganzjahresreifen besondere Anforderungen beispielsweise an Traktion, Brems- oder Beschleunigungsverhalten auf Schnee erfüllen. Die Kennzeichnung M+S (Matsch+Schnee) allein reicht nicht mehr aus.
  • Gleichzeitig setzt der Gesetzgeber eine Übergangsfrist: M + S-Reifen, die bis 31. Dezember 2017 hergestellt werden, dürfen noch bis 31. Oktober 2024 rollen. 
  • Erstmals wird bei Verstoß gegen die Winterreifenpflicht nicht nur der Fahrer, sondern auch der Fahrzeughalter zur Verantwortung gezogen. Lässt er bei winterlichen Verhältnissen die Fahrt ohne Winterreifen zu oder ordnet sie an, drohen ihm ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg.
  • Ausgenommen von der Regelung sind Fahrzeuge wie beispielsweise Motorräder und motorisierte Krankenfahrstühle, für die es keine Winterreifen gibt. Deren Besitzer müssen aber sorgfältig prüfen, ob die Fahrt nicht mit anderen Verkehrsmitteln durchgeführt werden kann. Ist das nicht der Fall, schreibt der Gesetzgeber maximal Tempo 50 und einen Sicherheitsabstand von mindestens der Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit vor. 

Das bleibt:

  • In Deutschland gibt es keine allgemeine, sondern eine situative Winterreifenpflicht. Das heißt laut § 2 der Straßenverkehrsordnung: Bei "Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte" müssen Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen werden. Das gilt auch für im Ausland zugelassene Fahrzeuge.
  • Gesetzlich vorgeschrieben bleibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Verkehrssicherheitsexperten empfehlen jedoch mindestens 4 mm.
  • Fahrer, die bei winterlichen Bedingungen mit Sommerreifen angetroffen werden, riskieren einen Punkt in Flensburg und 60 Euro Bußgeld. Bei Behinderung des Straßenverkehrs erhöht sich die Geldstrafe auf 80 Euro.
  • Wer mit Sommerreifen witterungsbedingt einen Unfall verursacht, muss damit rechnen, dass die Kaskoversicherung die Leistung anteilig kürzt. Den Schaden des Unfallopfers übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung in voller Höhe.

Schmudlach informiert zum Thema Licht:

Lichtpflicht am Tag für alle und überall?

Tagfahrleuchten sind seit 2011 für alle neuen Fahrzeugtypen vorgeschrieben. Foto: ProMotor
Sicherheit geht vor: Wer mit Tagfahrlicht unterwegs ist, wird von anderen Verkehrsteilnehmern vor allem in Alleen, Häuserschluchten oder bei tief stehender Sonne besser gesehen. 
Das passive Signallicht verbraucht im Vergleich zum Abblendlicht weniger Strom und ist somit umweltfreundlich. Seit 2011 ist das Tagfahrlicht für alle neuen Fahrzeugtypen vorgeschrieben. 
Soweit, so gut. Was aber gilt bei Nebel und Schneetreiben? Gibt es Tagfahrleuchten zum Nachrüsten? Und wo in Europa muss das Licht ganzjährig leuchten? 
Gibt es in Deutschland eine Pflicht, Tagfahrlicht zu nutzen? 
Tagfahrlicht wird zwar für alle Kraftfahrzeuge empfohlen, eine Pflicht gibt es laut §17 der Straßenverkehrsordnung (StVO) allerdings nur für Krafträder. 
Wie funktionieren die Leuchten? 
Sie schalten sich beim Starten automatisch ein, das Abblendlicht bleibt dunkel. Umgekehrt erlöschen sie bei Einbruch der Dunkelheit oder werden gedimmt, wenn die Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet wird. Das Licht ist auf den Gegenverkehr parallel zur Straße gerichtet. 
Welche technischen Lösungen gibt es? 
Es gibt Halogen- und LED-Leuchten. Besonders langlebig und energiesparend sind Tagfahrleuchten mit LEDs. 
Der Winter bringt Schnee und Nebel. Reicht Tagfahrlicht da aus? 
Nein. Die StVO schreibt vor: „Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dann ist auch am Tag mit Abblendlicht zu fahren.“ Dann sind auch die Heckleuchten eingeschaltet. Das erhöht die Sicherheit. 
Zusätzlich sollten bei extrem schlechtem Wetter auch die Nebelscheinwerfer genutzt werden. Sie leuchten die Seitenbereiche vor dem Fahrzeug aus und helfen bei der Orientierung. Die Nebelschlussleuchte hingegen darf nur bei Sichtweiten unter 50 m zum Einsatz kommen. 
Wer außerorts trotz erheblicher Sichtbehinderung ohne Abblendlicht fährt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro, mit Gefährdung 75 Euro. 
Lassen sich Tagfahrleuchten nachrüsten? 
Ja. Zu empfehlen sind sparsame Tagfahrleuchten in LED-Technik. Die Fachwerkstatt hat passende Angebote und kennt insbesondere die Anbauvorschriften. 
Wie halten es unsere Nachbarn mit der Lichtpflicht am Tag? 
Die Regelungen sind unterschiedlich. Die meisten Länder verordnen Tagfahrleuchten ganzjährig inner- und außerorts, einige nur im Winter, streckenweise oder außerorts. 
Deutschland und Frankreich beispielsweise empfehlen das Sicherheitslicht, Österreich verzichtet für mehrspurige Fahrzeuge ganz darauf. 
Unter der Lichtpflicht am Tag verstehen die meisten Länder übrigens das normale Abblendlicht. Tagfahrleuchten werden aber in der Regel toleriert. Lichtsündern hingegen drohen teils empfindliche Strafen.
 

Tierisch schneller Service

Wer als Pannenhelfer unterwegs ist, erlebt so manches. Die folgende Begebenheit stellt allerdings einiges in den Schatten:

Ein Ford Transit des Paradise Wildlife Tierparks in England war am 18. September 2012 von Norwegen über die Autobahn A1 in Deutschland unterwegs. Im Einsatzgebiet der Firma Schmudlach versagte das Fahrzeug dann plötzlich den Dienst und die Pannenhilfe wurde gerufen. Der Pannenhelfer erkannte bereits vor Ort schnell das Problem. Da aufgrund einer defekten Lichtmaschine eine Hilfe vor Ort nicht möglich war, musste das Fahrzeug durch den ADAC Straßendienst der Firma Schmudlach zur Werkstatt geschleppt werden. Das erforderliche Ersatzteil war schnell zur Hand und konnte innerhalb von nur 2 Stunden montiert werden. Dass der Mechaniker dabei nicht im Laderaum des Lieferwagens hantieren musste, dürfte eine große Erleichterung gewesen sein: Dort tummelten sich, wenn auch in Käfigen, nämlich drei Geparde, die von der Panne eher wenig begeistert waren.

Sandbahnrennen in Mulmshorn

Am 15.Juni 2014 fand auf dem Wümmering in Mulmshorn vom 1600 Zuschauern das Halbfinale zur Europameisterschaft im Sandbahnrennen statt. Die Firma Schmudlach unterstützte den MSC Mulmshorn durch eine Geldspende und stellte einen Abschleppwagen für die Fahrervorstellung und die Siegerehrung zur Verfügung.


Sportlich ging es hoch her. In einem spannenden Finallauf sicherte sich Enrico Janoschka den Sieg und somit auch die Qualifikation zur Europameisterschaft in Frankreich. Die Plätze 2 und 3 belegten der Brite Andrew Appleton und der Franzose Mathieu Tresarrieu, die sich mit Jörg Tebbe, Richard Speiser, David Howe, Josef Franc, Aki-Pekka Mustonen und dem Niederländer Randy Oldenziel für den Endlauf in Frankreich qualifizierten.

Mit Schmudlach in die Ehrenrunde

39. Internationales Sandbahnrennen in Mulmshorn

Auch die Top-Fahrer beim 39. Internationalen ADAC Sandbahnrennen bauten auf die Unterstützung unserer Abschleppfahrzeuge. Diese kamen am Wochenende ausnahmsweise mal nicht für den Pannenservice zum Einsatz. Unsere Fahrer hatten vielmehr die Ehre, die Sieger der Einzelrennen über die Sandbahn auf dem Wümmering, zur Siegerehrung zu fahren.

Über das ganze Wochenende hinweg sorgten die Fahrerfelder der einzelnen Klassen (Samstag: Junior A 50ccm, Junior B 125ccm, Junior C 250ccm und Speedway U21 500ccm und EVLS 2-und 4-Ventiler, Sonntag: Internationale Solo Klasse 500ccm, Int./Nationale Seitenwagen 500ccm, Nationale Solo Klasse 500ccm und 2 und 4 Ventiler EVLS) für packende Zweikämpfe und begeisterten damit das Publikum.